FRÜHLINGSLIEDER
Es flattert ein Lied auf der B 65.
Zwischen
Nochwinterkahl
und
blassblauem Grenzenlos
besingt es unendliches Grünen.
Nur etwas Weiß klingt am Himmel
und Hühner scharren am Straßenrand.
So klingen Frühlingslieder.
..................................
Zwischen
Nochwinterkahl
und
blassblauem Grenzenlos
besingt es unendliches Grünen.
Nur etwas Weiß klingt am Himmel
und Hühner scharren am Straßenrand.
So klingen Frühlingslieder.
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lyrik undercover - 2. Mrz, 00:31
jottel - 9. Mrz, 14:39
woran sich eigentlich jeder stoßen muss, ist das unendliche an deinem gedicht ('grenzenlos', 'unendliches grünen'). es ist sehr schwer, dies poetisch sinnvoll einzubauen, so dass es nicht wie purer kitsch und/oder veraltert-naive naturbetrachtung wirkt. / ebenso das zweifache klingen ('klingt am himmel', 'klingen frühlingslieder') ist unglücklich. / was mir sehr gefällt sind die am straßenrand scharrenden hühner als frühlingsbild. das hat sehr was.
jl
jl
lyrik undercover - 9. Mrz, 19:52
Wo du Recht hast, hast du Recht ...
was das Klingen anbelangt auf jeden Fall. Genzenlos und unendlich zu verknüpfen, also die Verknüpfung zweier sinnverwandter Wörter, nennt man Hendiadyoin und soll die Aussage verstärkend wirken. Eigentlich eher bei Substantiven gebräuchlich, ist es in deinen Augen/Ohren vielleicht missglückt ... übrigens, mir gefallen die Hühner auch am besten.
Danke für deine Betrachtung des meisterlichen Machwerkes und vielleicht kommst du auch irgendwann aus deinem Versteck heraus ....
was das Klingen anbelangt auf jeden Fall. Genzenlos und unendlich zu verknüpfen, also die Verknüpfung zweier sinnverwandter Wörter, nennt man Hendiadyoin und soll die Aussage verstärkend wirken. Eigentlich eher bei Substantiven gebräuchlich, ist es in deinen Augen/Ohren vielleicht missglückt ... übrigens, mir gefallen die Hühner auch am besten.
Danke für deine Betrachtung des meisterlichen Machwerkes und vielleicht kommst du auch irgendwann aus deinem Versteck heraus ....
jottel - 10. Mrz, 01:22
nicht die verknüpfung der beiden stört(e) mich, sondern das erwähnen des grenzenlosen und unendlichen in einem frühlingsgedicht.
versteck?
jl
versteck?
jl


die ganz leisen frühlingslieder